Wiedereröffnung der Gerhart-Hauptmann-Bibliothek im Rathaus Friedenau 2016 (?)

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Bibliothek im ehemaligen Rathaus Friedenau kurz nach der Schließung

Auf der 59. BVV-Sitzung im Juni 2016 hatte die Bezirksverordnetenversammlung folgenden Beschluß gefasst, zum dem jetzt das Bezirksamt in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme Stellung nimmt.

Drucksache – 1918/XIX

Beschlusstext:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, die derzeit geschlossene Gerhart-Hauptmann-Bibliothek im Rathaus Friedenau frühestmöglich – spätestens aber zum 01.11.2016 – als Kooperationsbibliothek und eigenständigen Standort des Fachbereichs Bibliotheken wiederzueröffnen.

Um den baulichen und räumlichen Gegebenheiten im Rathaus Friedenau gerecht zu werden, wird das Bezirksamt ersucht, die Bibliothek in zwei Stufen herzurichten:

1.        Herrichtung der ehemaligen Bibliotheksfläche und Eröffnung für den Kundenverkehr

Das Bezirksamt ist aufgefordert, die bisher als Bibliothek genutzte Fläche im Erdgeschoss unverzüglich wieder für die Nutzung als Bibliothek herzurichten und bis spätestens 01.11.2016 für die Öffentlichkeit zu öffnen. Dazu sind unverzüglich die Verhandlungen mit der BIM aufzunehmen, um einen langfristigen Mietvertrag abzuschließen. Die Fläche im Untergeschoss ist als Optionsfläche zu sichern. Die dafür notwendige Genehmigung der Senatsverwaltung für Finanzen ist vor der Sommerpause anzustreben.

Um eine zeitnahe und ressourcenschonende Inbetriebnahme der Bibliothek zu gewährleisten ist zunächst eine Variante 0 anzustreben, die dem ursprünglichen Zustand (2015) weitgehend entsprechen soll. Hierzu sind Verhandlungen mit dem Träger der Einrichtung, der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und der BIM mit folgenden Zwischenzielen zu führen und zu prüfen:

a) Nutzung des Hauptportals als Haupteingang der Bibliothek, alternativ die Lauterstraße
b) Bauliche Ergänzung der Sanitärfläche für die Bibliotheksnutzung
c) Vorübergehende Nutzung des Hofes für einen barrierefreien Zugang
d) Herrichtung der Räumlichkeiten für das Bibliothekspersonal

Für die Herrichtung sollen die für das Haushaltsjahr 2016 vom Land Berlin bewilligten Mittel in Höhe von 300.000 € eingesetzt werden. Darin enthalten sind auch die im Konzept des Bezirksamts vorgesehenen Kosten der notwendigen Medienerneuerung im Jahr 2016.

Die Bibliotheksfläche wird durch Personal im Umfang von 3,5 VZÄ betreut, wobei neben den vorhandenen 1,5 VZÄ die beiden aus dem flüchtlingsbedingten Mehrbedarf bewilligten Vollzeitstellen einzusetzen sind. Die Stellen sind dazu unverzüglich zu besetzen.

Über den Fortgang der Wiedereinrichtung der Bibliothek auf der 1. Stufe und den voraussichtlichen Eröffnungstermin werden die Mitglieder des Hauptausschusses und des Kulturausschusses regelmäßig zum 15. eines Monats (erstmals zum 15.07.2016) schriftlich per E-Mail informiert.

2.         Flächenerweiterung durch Nutzung des Untergeschosses ab 2017

Nach Leerzug der ehemaligen Kantine im Untergeschoss sind die dort befindlichen Räumlichkeiten zum frühestmöglichen Zeitpunkt ebenfalls anzumieten und als Erweiterung der Bibliotheksfläche auf dann 590 qm herzurichten. Der Zugang zur Bibliothek soll barrierefrei über die Lauterstraße erfolgen und dafür hergerichtet werden.

Über die vorbereitenden Gespräche mit dem Eigentümer, die auch die durch die BIM zu übernehmenden baulichen Maßnahmen zum Gegenstand haben sollen, sowie dem Betreiber der Unterkunft und die anschließende Umsetzung der 2. Stufe werden die Mitglieder des Hauptausschusses und des Kulturausschusses im Jahr 2016 quartalsweise (erster Bericht spätestens zum 30.06.2016), ab Januar 2017 monatlich schriftlich per E-Mail informiert.

Der gesamte Prozess der Realisierung beider Stufen erfolgt unter Einbeziehung der Initiative zum Erhalt der Gerhart-Hauptmann-Bibliothek und der AG Bibliotheken des Willkommensbündnis Friedenau.

Das Bezirksamt wird ersucht, alle Möglichkeiten der Kooperation mit Ehrenamtlichen zur Verbesserung der Angebotsqualität und der Mengenresultate auszuschöpfen. Die Zusammenarbeit mit der Unterkunft für geflüchtete Menschen im Sinne einer Kooperationsbibliothek soll kontinuierlich stattfinden.

Aufgrund des “Pilotcharakters“ einer Kooperationsbibliothek im Zusammenhang mit einer Unterkunft für geflüchtete Menschen wird das Bezirksamt ersucht, weitere finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin sowie Kooperationen mit Projekten der Integrationsarbeit einzuwerben. Alle weiteren Möglichkeiten des Einwerbens von Spenden und Sponsoring – auch im Zusammenhang mit dem im Aufbau befindlichen Förderverein für die Stadtbibliotheken – sind auszuschöpfen.

Das Bezirksamt teilt zu der o.g. Drucksache folgendes mit:

Der Leiter der SE FM hat am 27.06.2016 in Anwesenheit von Vertretern der Stadtbibliothek sowie der Behindertenbeauftragten ein Dienstgespräch mit dem LAGeSo, der BIM und der SIN e.V. geführt, dessen Ergebnis dem Hauptausschuss am 6. Juli 2016 und dem Kulturausschuss am 7.7.2016 zur Kenntnis gegeben wurde:

„Die Umbau- und Sanierungsarbeiten für die Stufe 2 bedingen eine nicht unerhebliche Eingriffstiefe in das Gebäude; während dieser Baumaßnahmen ist die Aufrechterhaltung des Bibliotheksbetriebes im Sinne der Stufe 1 voraussichtlich nicht zu gewährleisten. Die vom Fb Bibliotheken dargelegten Mindeststandards für öffentliche Stadtbüchereien können unter den Bedingungen der Stufe 1 nicht eingehalten werden.“

Demzufolge stehen die Bibliotheksflächen des Besucher-WCs und der Büros im Erdgeschoss des ehemaligen Rathauses nicht mehr zur Verfügung, freie Ersatzflächen gibt es nicht. Ferner schließt der Unterkunftsbetreiber eine Überschneidung der Wege der Bibliotheksnutzer mit den Nutzflächen der Flüchtlinge aus, was auch die gemeinsame Nutzung des Haupteingangs betrifft. Baumaßnahmen, die zu einer weiteren Verkleinerung der Funktionsflächen im Erdgeschoss führen, werden im Aufwand als „unangemessen“ gewertet. Auch die Barrierefreiheit wäre in Stufe 1 nicht gewährleistet, Ausnahmen oder Befreiungen werden von der Behindertenbeauftragten nicht empfohlen. Die Mindeststandards für öffentliche Stadtbüchereien könnten unter den Bedingungen der Stufe 1 nicht eingehalten werden.

Insgesamt empfiehlt sich demnach eine provisorische Inbetriebnahme der Bibliothek gemäß Stufe 1 nicht.

Ergänzend hat die BIM mitgeteilt, dass sie die erforderlichen 1,9 Mio. € für die Umbau- und Sanierungsarbeiten der Stufe 2 nicht zur Verfügung stellen kann. Die Finanzierung des Vorhabens ist deshalb weiterhin ungeklärt, da auch der Senat die Bitte des Bezirksamtes um Unterstützung –ein gemeinsames Schreiben der Bezirksbürgermeisterin und der Bildungsstadträtin vom 25.5.2016- bislang nicht beantwortet hat.

Parallel dazu hat das Bezirksamt im Zuge der Maßnahmen-Meldung für Mittel aus dem Masterplan auch das Projekt „Umbau und Einrichtung der Bibliothek im Rathaus Friedenau“ in Höhe von 300.000 € für 2017 gestellt, eine Stellungnahme bzw. Bestätigung der Maßnahme durch die SenAIF steht noch aus.

Kostenrelevante Planungsschritte können deshalb bis auf Weiteres nicht unternommen werden.

Die BIM ist aber bereit, im Rahmen einer Projektvereinbarung die Bauherrentätigkeit zu übernehmen und hat auch ihr Interesse bestätigt, die Flächen in EG und UG für eine Bibliotheksnutzung an den Bezirk zu vermieten. In Hinblick darauf hat das Bezirksamt inzwischen weitere Gespräche mit der BIM initiiert, um herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen eine Kooperationsbibliothek auf den Flächen der ehemaligen Kantine und der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Bibliothek eingerichtet und die erforderlichen Flächen vom Bezirk gemietet werden könnten. Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vor.

Da aufgrund der aktuellen Erkenntnisse eine Berichtsform in den vorgegebenen Fristen (monatlich zu Stufe 1 und quartalsweise zu Stufe 2) wenig zielführend erscheint, werden die Fachausschüsse der BVV über den Fortgang und neue Ergebnisse anlassbezogen informiert. Zudem wird ein zeitnaher zusammenfassender Bericht auch in Zusammenhang mit der Drucksache 1950/XIX erfolgen.

 

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Grün will gepflegt sein

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Auch in diesem Sommer haben die heißen Tage eine regelmäßige Bewässerung der Container notwendig gemacht. Die Bürgerinitiative, aber auch andere engagierte Bürger, hat die Pflanzen gepflegt und die Container von Müll und Unrat befreit. Es ist schon traurig, in welchem Zustand die Fläche zwischen den Bänken hinterlassen wird. Trotz zusätzlicher Müllbehälter liegt speziell am Wochenende Müll und zerschlagene Flaschen überall herum.

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DER BRESLAUER PLATZ PRÄSENTIERT SICH ENDLICH ALS GESCHLOSSENE MARKTFLÄCHE

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Wenn die Ampelanlage abgebaut ist, wird die letzte Ecke des Platzes neu gepflastert. Foto: T. Protz

Rundbrief Nr. 7    zum aktuellen Planungs-Stand unseres Platzes, Januar 2016

Die ursprüngliche Planung der Bürger und der Initiative Breslauer Platz ist im Dezember vom Bezirksamt endlich umgesetzt worden. Dieser Erfolg wurde möglichdurch Aktionen, Unterschriftensammlungen und dem ständigem Einsatz der BI – und letztlich durch mehrheitliche Sach-Beschlüsse unserer Bezirksverordnetenversammlung!
Nach über einem Jahr der Verzögerung durch den Bezirksbaustadtrat Krüger ist nun ein geschlossener Platz für Fußgänger und Markt entstanden. Damit  kann der Wochenmarkt endlich neu aufgestellt werden und wird sich dann durch neue Strukturierung wesentlich besser entfalten. Und so kann sich der Breslauer Platz  ohne Stolperkanten und Durchgangsverkehr zu neuen Nutzungsqualität zu einem Kiez-Mittelpunkt.entwickeln.
Um dieses zu verfestigen und zu stabilisieren muss aber noch weiter gearbeitet werden, …denn noch ist nicht alles erreicht was wir uns vorgenommen haben. Weiterlesen

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Licht ist an!

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Licht-an-Feier 2014. Foto: Thomas Protz

Am Vorabend zum 1. Advent war es wieder so weit: Im Rahmen einer erwartungsfrohen Begrüßungsfeier hat der geschmückte Weihnachtsbaum an seinem gewohnten Platz nun auch sein Licht erhalten. Dieses Leuchten soll aber nicht nur den Glanz der Erscheinung erhöhen. Es soll zugleich den suchenden Menschen Hinweis sein, nicht abzulassen von eigenem Mühen, den erhofften Frieden in der Welt und in der eigenen Seele auch wirklich zu erschaffen. Denn die Wege dahin sind bekanntlich mühsam und die Hindernisse zahlreich. Die Kinder der Fläming-Schule haben ihre Wunschkarten an die Welt der Erwachsenen wieder in den Baum gehängt. Wir können daran ablesen, was alles noch zu tun bleibt.

Derweil geht ein alter Wunsch der Platzbesucher inzwischen in Erfüllung: Am 18. November haben endlich die Arbeiten zur Pflasterung der Lauterstraße im Platzbereich begonnen. In zwei Bauabschnitten soll bis zum 18. Dezember die absatzlose und einheitliche Platzfläche Wirklichkeit werden, so wie es die BI Breslauer Platz seit langem gefordert hat. Die Beschlusslage der BVV sieht vor, an beiden Enden der platzseitigen Lauterstraße jeweils eine Anlieferzone einzurichten, und an der Rheinstraße zusätzlich eine Kurzparkerzone für die Besucher des Gewerbes am Platz zu schaffen. Die dortige Lauterstraße bleibt dann verkehrsfrei. Ihr Verlauf wird aber sichtbar bleiben, denn die Bordsteine bleiben erhalten.

Am 2. Advent findet auf dem Platz wieder der Engelmarkt statt. Das ist diesmal der Nikolaus-Tag. Die BI Breslauer Platz wird mit einem eigenen Stand daran teilnehmen. Sie haben dann also wieder die Gelegenheit zum Gespräch mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

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Der graue Platz wird grün

Am Mittwoch, 22.7., erschienen um 8 Uhr zwei Mitarbeiter der Gärtnerei Pluta aus der Dahlemer Königin-Luise-Straße auf dem Breslauer Platz und luden aus ihrem Transporter aus, worauf alle Naturfreunde schon lange gewartet hatten: Pflanztröge und Erden, Drainagen und gedrahtete Pflanzensicherungen.

Unter den staunenden Augen von Mitgliedern der BI Breslauer Platz und von Platzbesuchern entstand in wenigen Stunden an der Pavillon-Sitzgruppe ein gärtnerisches Kunstwerk, das seitdem die Herzen der Menschen und der Hummeln erfreut: Unter dem Schirm von Lorbeerbäumchen decken rosa Rosen den Boden der Kunsthügel, hängen Geranien an Stauden, strecken sich Fette Henne und lila Eisenkraut, und arbeitet der Sonnenhut geduldig an seinen Blüten für den September.

Möge diesem Gruß der Natur ein langes Leben beschieden sein, und möge ihm weitere Gartenkunst  an der Platzgrenze zur Niedstraße folgen, damit der noch graue Platz auch dort erblühe. Der von der Firma Pluta zur Verfügung gestellte Wasserschlauch für die Bewässerung reicht jedenfalls bis zur Platzgrenze, wie die Aktivisten aus der Bürgerschaft bei der Erstbewässerung festgestellt haben.

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Aufruf zum Erhalt der Friedenauer Stadtteilbibliothek

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Durch den bevorstehenden Einzug der Steuerfahndung ins Friedenauer Rathaus muss unwiderruflich die dortige Stadtteilbibliothek geschlossen werden. Es hat sich daher eine Initiativgruppe gebildet, die sich für den Erhalt der Bücherei durch die Anmietung der vom Nachbarschaftsheim angebotenen Räumlichkeiten  in der Handjerystraße 44/45 einsetzt. Diese Initiativgruppe hat zur Unterstützung ihres Anliegens mit der Sammlung von Unterschriften begonnen, die einen Einwohnerantrag für die Bezirksverordnetenversammlung ermöglichen sollen.

Wer diese Anliegen unterstützen möchte, kann dies sowohl durch Eintragung in eine Sammelliste als auch durch eigenes Sammeln von Unterschriften tun. Die Liste besteht aus der eigentlichen Eintragungsseite und der Begründung für das Anliegen auf der Rückseite. Beides wird hier im Folgenden vorgestellt. Am Samstagstand der BI Breslauer Platz können zwischen 10 und 13 Uhr sowohl Unterschriften geleistet werden, als auch Unterschriftenlisten abgeholt und wieder abgegeben werden.

Die Unterschriften müssen handschriftlich geleistet werden, sonst sind sie ungültig. Teilnehmen können Einwohner und Einwohnerinnen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Erforderlich zur Wirksamkeit sind 1000 Unterschriften.

Unterschriftenliste zum Herunterladen

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Liebe Unterstützer und Nachbarn des Breslauer Platzes!

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Mit diesem Rundbrief Nr. 5 möchten wir Sie auf den aktuellen Stand (Mai 2015)
bezüglich der Umgestaltung des Breslauer Platzes bringen:
(Im nachfolgenden Inhalt steht für Vertreter des Vereins „Initiative Breslauer Platz e.V.“ stets „BI“)

1. Sitzbänke und Pflanzkübel (Plantainer)
2. Markt
3. Gehweg und Platzbeleuchtung
4. Teilstück Lauterstraße
5. Öffentliche Toiletten
6. Brunnen
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Neuigkeiten zum Platz

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Kaum hat der Winter das Feld geräumt, sind auch die Überreste vergangener Bauarbeiten vom Breslauer Platz verschwunden. Sandhaufen, Steinhügel und Barkensperren sind wiederholt angehäuft und abgeräumt worden. Und am Ende sind auch die hässlichen Peitschenmasten abtransportiert und die nostalgischen Leuchten aus der Gründerzeit endlich ans Stromnetz angeschlossen worden.

Doch bleibt noch viel zu tun. Das Grün über den Baumscheibensitzflächen in der Lauterstraße wird demnächst von alleine kommen. Das Begleitgrün für die Bänke am Pavillon wartet dagegen noch auf seine Pflanz-Tröge, die zwar bereits ausgewählt sind, aus Wettbewerbsgründen aber zunächst ausgeschrieben werden müssen, bevor das günstigste Angebot den Zuschlag erhält. Wir können uns aber bereits auf Rosen und Lavendel freuen. Weiterlesen

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Es werde Licht!

laterneDie angekündigten Laternen sind aufgestellt und ihre silbern glänzenden Hauben behüten die in feierliches Anthrazit gekleideten Maste. Sie überragen nicht wie ihre Vorgänger die Bäume, sondern sollen in einem warmen LED-Gaslichtton die bald wieder belaubten Bäume von unten und die Wege der Fußgänger von oben beleuchten und beglänzen. Und auf den neuen Lattensitzen der Baumscheiben wird das Eis aus der bald wieder geöffneten Eisdiele sicher besonders gut schmecken. Es geht also voran mit der Neugestaltung des Platzes.

Doch hakt es noch bei der Einrichtung der verkehrsfreien und absatzlosen Fußgängerzone unter Einschluss der Lauterstraße, wie sie von der BVV am 15.10.14 mehrheitlich beschlossen wurde. Dazu läuft ein verwaltungsinternes Abwägungsverfahren, das die verschiedenen Interessen von Platznutzern, Gewerbetreibenden und Anwohnern zu berücksichtigen hat. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hatte die BI Breslauer Platz die Anwohner und Gewerbetreibenden der Lauterstraße zum 4. Februar in den Gastraum der Bäckerei Thürmann eingeladen. Weiterlesen

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Sitzplätze für den Platz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Sogar im geruhsamen Friedenau bleibt die Zeit nicht stehen. Auch wenn man hier manchmal durchaus diesen Eindruck gewinnen kann. Noch im vorweihnachtlichen Frostgrenzenwetter erschien auf dem Breslauer Platz ein LKW mit einer kostbaren Fracht, nämlich mit 16 Bänken für die Platzausstattung im Rahmen der Umbaumaßnahme. Und im Laufe von zwei Arbeitstagen wurden sie an den mit der BI Breslauer Platz verabredeten Bodenstellen sachgerecht verschraubt.

Es handelt sich bei diesen Bänken um eine Spezialanfertigung aus zwei Standard-Modellen der Werkstatt für behinderte Menschen Nordbahn eGmbH. Nach monatelanger Abwägung hatte sich die BI schließlich für diese Ausführung entschieden, weil einerseits ihr seitliches Gestell aus verzinktem Vierkantstahl die strenge Form des denkmalgeschützten Pavillons aufnimmt, wodurch in der Platzmitte ein harmonischer Gesamtklang erzeugt wird. Und weil andererseits die zu einer seniorengerechten Sitzkontur gebogene Holzlattungs-Form einen hohen Sitzkomfort bietet, was einen angenehmen Platzaufenthalt befördern sollte.

Wir wünschen allen Platzbesuchern für die bevorstehende Zeit des Vorfrühlings ein angenehmes Probesitzen und weisen schon einmal darauf hin, dass demnächst als weiteres Ausstattungsmerkmal acht gusseiserne Lichtmasten in einer Ausführung aufgestellt werden, wie sie bereits zur Gründerzeit Friedenaus in den westlichen Bezirken zum Einsatz kamen. Ein gaslichtwarmer LED-Farblichtton wird dann auch späten Platzbesuchern heimleuchten helfen.

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